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And The
Amazing Technicolor Dreamcoat
Inhaltsangabe
1. Akt:
Gebannt lauscht eine Schar Kinder dem Lied einer jungen Frau, die ihnen
die Legende von Joseph und seinen Brüdern erzählen will. Zu ihrem Lied
wird die dramatische Geschichte auf der Bühne zur humorvollen
Wirklichkeit:
Wir befinden uns mitten in Kanaan, 350 Jahre vor unserer Zeit, und treffen
Jakob und seine 12 Söhne. Mit der Zucht von Schafen und Kamelen verdiente
er für sich und seine Familie den Unterhalt. Doch Jakobs Leidenschaft
sind nicht allein die Zucht und der Handel, sondern auch die tollen Girls
von Kanaan. Wen wundert es da, daß seine 12 Söhne von insgesamt 4
verschiedenen Frauen stammen? Dennoch kann Jakob seine große Liebe Rachel
nicht vergessen, die bei der Geburt von Benjamin, dem jüngsten Kind der
Großfamilie, gestorben ist. Joseph, das erstgeborene Kind von Rachel, ist
deshalb Jakobs Lieblingssohn.
Klar, dass die anderen Söhne mit Namen: Ruben, Simeon, Levi, Napthali,
Isaaschar, Asser, Dan, Sebulon, Gad, Juda und Benjamin das gar nicht toll
finden. Nach Strich und Faden verwöhnt Jakob seinen Joseph, und um der
ganzen Welt seine Liebe zu zeigen, schenkt er ihm einen bunten Mantel. Den
eifersüchtigen Brüdern platzt nun der Kragen. Als Joseph auch noch mit
seinen Traumdeutungen angibt, in denen er immer der Megaheld ist und seine
Brüder immer nur die Looser sind, beschließen sie, ihn sich vom Hals zu
schaffen. Sie überrumpeln ihn am nächsten Tag bei der Landarbeit,
reißen ihm den Mantel vom Leib und verkaufen ihren Bruder als Sklaven an
eine vorbeiziehende Karawane. Ihrem Vater erzählen sie, daß Joseph von
wilden Tieren aufgefressen worden ist, und während der arme Jakob
todtraurig diese schreckliche Nachricht verarbeitet, wird Joseph auf dem
Sklavenmarkt in Ägypten von dem wohlhabenden Herrn Potiphar gekauft.
Sein Fleiß wird schon nach kurzer Zeit belohnt, er wird Chef des ganzen
Hauspersonals, und alles hätte gut werden können, wenn Mrs. Potiphar
nicht ziemlich heiß auf Joseph gewesen wäre. So kommt es wie es kommen
muß: Potiphar erwischt die beiden im Bett. Zur Strafe wird Joseph in
einen finsteren Kerker geworfen.
Hier entdeckt er seine wunderbare Gabe zur Traumdeutung. Im Verließ
erklärt er dem ebenfalls eingesperrten Hofbäcker und dem Butler des
Pharaos die Bedeutung ihrer Träume.
2. Akt:
Der Pharao von Ägypten leidet unter unruhigen Nächten, denn er hat
schlimme Alpträume, die er sich nicht erklären kann. Sein Butler
erzählt ihm von Joseph, der Träume deuten kann. In seiner Not bittet der
Pharao Joseph um Hilfe. Joseph prophezeit, daß in Ägypten nach 7
fruchtbaren Erntejahren 7 Jahre der Dürre und der Hungersnot folgen
werden.
Um der drohenden Zeit des Elends vorzubeugen, rät der Traumdeuter dem
mächtigen Herrscher, Kornvorräte einzulagern. Aus Dankbarkeit ernennt
der Pharao Joseph zum obersten Beamten der Kornverwaltung und stattet ihn
mit prächtigen Kleidern, einem Ring und einer goldenen Halskette aus. Aus
Joseph ist nun ein reicher und angesehener Mann geworden.
In Israel stürzt die vorausgesagte Dürre auch seine 11 Brüder in Not.
Jakob schickt deshalb seine Söhne nach Ägypten, um dort Korn zu kaufen.
Dort angekommen, werden sie beim obersten Kornverwalter vorstellig, und
erkennen ihren Bruder nicht. Joseph hat Mitleid mit ihnen und schenkt
jedem von ihnen einen Sack voller Korn, jedoch nicht ohne sie auf eine
harte Probe zu stellen: Im Beutel von Benjamin, dem jüngsten der 12
Brüde, versteckt Joseph einen goldenen Kelch.
Als die Brüder in ihre Heimat aufbrechen wollen, hält Joseph sie an, und
läßt ihre Säcke untersuchen und entdeckt dabei den goldenen Kelch. Der
vermeintliche Diebstahl soll schwer bestraft werden. Zu Josephs großer
Freude nehmen die Brüder den jüngsten in Schutz, indem jeder selbst der
Dieb gewesen sein will, und die angebliche Schuld auf sich nimmt. Mit
dieser Nächstenliebe hat er nicht gerechnet. Joseph gibt sich zu
erkennen.
Es folgen Jubel und Umarmungen der wiedervereinten Brüder und das
Wiedersehen zwischen Vater und Sohn.
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